Nähr­stoff­kreis­lauf

Gesunde Ernährung ist nicht nur für den Menschen wichtig, sondern auch für die Pflanze. Gesundheit für die Pflanze heißt nicht nur ausreichend Licht, Wasser und Wärme, sondern auch gute Nährstoffe, die dem Boden mit den Wurzeln entzogen werden.

Nährstoffkreislauf Wachs­tum und Ge­sund­heit

In der Natur befindet sich ein ununterbrochener Kreislauf, der die Pflanze mit ausreichenden Nährstoffen versorgt. Durch das Wachsen, Altern und Sterben der Pflanzen, entstehen Pflanzenreste, die durch Bodenorganismen abgebaut und in Bodennährstoffe umgewandelt werden. Dieser Kreislauf existiert bei Topf- oder Gartenpflanzen nicht mehr. Bei Topfpflanzen ist nur ein begrenztes Erdvolumen vorhanden und somit sind die Nährstoffe, die zur Gesundheit der Pflanze beitragen schnell verbraucht. Der Abbauprozess des organischen Materials ist nicht mehr vorhanden.

Im Garten ist dieser Mangel ähnlich festzustellen. Der Gärtner entzieht seinen Pflanzen bei der Ernte, dem Rasenschnitt oder Laubharken organisches Material und mineralische Nährstoffe, die diesen nicht mehr zur Verfügung stehen. Das Wachstum der Pflanze wird gehemmt und früher oder später wird die Gesundheit der Pflanze beeinträchtigt. Um dieser Hemmung entgegen zu wirken, ist ein regelmäßiges und ausgewogenes Düngen zur Auffüllung des natürlichen Mineral- und Nährstoffdepots erforderlich. Doch welche gesunde "Ernährung" ist für die Pflanze im Garten oder auch im Topf und Kübel wichtig?

Die ideale "Ernährung" für Gesundheit und Wachstum der Pflanze ist eine Mischung zwischen Haupt- und Spurennährstoffen. Die Hauptnährstoffe benötigt die Pflanze in großen Mengen (Stickstoff, Phosphor, Kalium, Calcium, Magnesium und Schwefel), andere Nährstoffe nur in Spuren (Kupfer, Zink, Eisen, Bor und Molybdän). Deswegen werden diese als Spurennährstoffe bezeichnet. Jedoch sind beide Nährstoffe nicht zu vernachlässigen. Sie sind unabdingbar und wichtig. Beim Fehlen einer dieser Nährstoffe kann es schon zu Mangelerscheinungen kommen.